Vom Losziehen und Loslassen

Servus :)

Tut mir leid für die etwas längere Stille hier auf dem Blog. Es gab ein kleines Tief. Nun ja, die Bearbeitung der Blogvorstellung ist in vollem Gange, ich habe ein, wie hoffe, ganz gutes Konzept dafür ausgewählt. Da ich aber auch immer die richtigen Worte für die jeweiligen Blogs finden will, und das auch mal etwas ausführlicher als ein, zwei Sätze, und ich natürlich jeweils die drei mir persönlich am besten gefallenden Bilder auswählen möchte, dauert es noch ein bisschen, bis ich die ersten Blogs vorstellen kann. Allein das Bilder auswählen ist mir bei den ersten Bloggrafiken, die ich erstellt habe, extrem schwer gefallen, weil es einfach so viele Bilder gibt, die ich persönlich als toll empfinde. Aber sie kommt, keine Sorge ^^

Nun, um auf den Titel meines Posts zurückzukommen. Mitgebracht habe ich heute ein Bild, welches in naher Zukunft der Wirklichkeit entsprechen wird. So viele von meinen Bekannten und Freunden haben sich als Ziel gesetzt, ihre neu gewonnene Zeit nach der Schule für Auslandsaufenthalte zu nutzen. Aber auch viele wollen gleich dieses Wintersemester anfangen zu studieren, nicht wenige ziehen aus ihrem Elternhaus aus oder gehen gar in eine andere Stadt. Man wird flügge, will auf eigenen Beinen stehen, neues kennenlernen und ausprobieren, die eigenen Grenzen austesten und schauen, wie weit man ohne elterliche Hilfe kommt. Natürlich hat man immer den Rückhalt, aber man will doch sehen, ob man in der Lage ist, ohne weiterzukommen. Schließlich müssen wir uns doch alle früher oder später lösen, und uns ein eigenes Leben aufbauen. Losziehen, aber eben auch loslassen.
Die ersten Schritte sind bei mir getan, ich habe die Schule hinter mich gebracht und mein Abitur so bestanden, wie ich es haben wollte. Und nun mache ich mich auf, auf ans andere Ende der Welt, und das in wenigen Wochen (Genauere Infos kommen noch). So richtig realisiert habe ich das noch nicht. Der Flug ist gebucht, die ersten Anlaufstellen sind auch schon fest. Nur, es scheint noch so weit weg. Während andere schon seit einiger Zeit nicht mehr im Lande sind, und schmerzlich vermisst werden, machen sich andere in ein paar Tagen auf auf große Reise. Und ich? Hab Angst vor dem Flug, mache mir Sorgen um dies und jenes, was alles passieren kann, hier in Deutschland, und dort, in meinem Wunschland, das ich schon seit Jahren wieder besuchen will. Aber dass ich bald nicht mehr hier sein werde, vor meinem Computer an meinem Schreibtisch sitzen und schreiben werde, nicht mehr mit meiner Familie von Angesicht zu Angesicht sprechen werde, nicht mehr zusammen mit ihnen auf dem Sofa und fernschauen werde. Das ist bei mir noch nicht so wirklich angekommen.
Und deswegen diese Bilder. Ich will mir selbst klar machen, dass es bald losgeht. So langsam, auch während ich diesen Text schreibe, kommt es immer mehr bei mir an. Aber so wirklich da sein wird es spätestens erst eine, vlt auch erst ein halbe Woche vorm Abflug. Ich kenn mich ja :’D
Aber in mir macht sich auch schon die Vorfreude breit. Ich freue mich einfach auf die Zeit am anderen Ende der Welt. :)

Wer bis hierhin durchgehalten hat (was definitiv nicht sein muss, haha) Glückwunsch. Es folgen nun die Bilder :’D
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Neben dem für den Post ausgewählten Bild auch noch drei Bilder, die ich persönlich auch recht gern mag (:IMG_5468 IMG_5472

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Viele Grüße, und einen guten Start in die neue Woche :)

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4 Gedanken zu „Vom Losziehen und Loslassen

  1. Gute Güte… Das Thema macht mich immer so nachdenklich. Ich meine, ich hab noch ein Jahr, aber was ist ein Jahr? Und was sind die wenigen Tage bis zum ersten Oktober, wenn meine Schwester plötzlich auszieht? Es war schon seltsam, dass sie zu Papa gegangen ist, fünf Minuten entfernt, aber jetzt ist es ernst. Das ist so unwirklich, auf einmal rennt das Leben los und lässt sich nicht mehr halten.
    Die Bilder sind aber wieder wirklich schön, das Dritte ist toll!

    Alles Liebe,
    Mara

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  2. Meinen Glückwunsch zum bestandenen Abitur!
    Und alles Gute für die Weltreise!

    Ich bin auch nächstes Jahr dran, und höre jetzt schon von meiner Schwester „Du darfst nicht ausziehen“…

    Schließlich fängt man ja auch schon ein gutes Jahr vorher an, nachzudenken, wie es weitergehen soll, aber wenns dann soweit ist…

    Liebe Grüße und Alles gute
    Jakob

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    • Danke dir (:

      1 Jahr hört sich – finde ich – immer nach so viel an, und es geht schneller vorbei, als man denkt. Ich hab auch schon vor ein, zwei Jahren angefangen mir zu überlegen, wo ich studiere, was ich nachm Abi mache usw. aber man denkt natürlich immer, ach, das hat ja noch Zeit… und ehe man sich verseiht, steht man vor den dringenden Entscheidungen … ^^

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